Was Buchfiguren WIRKLICH sind

Wenn ihr mich schon etwas länger kennt, wisst ihr, dass mich eine Frage ganz besonders umtreibt in meiner Arbeit: WAS GANZ GENAU sind denn nun Buchfiguren?


- Denken wir sie uns wirklich selbst aus?

- Haben wir sie tatsächlich unter Kontrolle? Und wenn ja, sollte das so sein?!?

- Warum können sie - wie JEDER Schreibende bestätigen kann - einen vollständig eigenen Kopf entwickeln?


Ab und zu passiert es mir glücklicherweise, dass die Elfen (und Drachen!) aus der Drachenkind-Chronik mir einen kleinen Einblick geben. Denn ihr wisst ja: Ich bin Hardcore-Entdeckungsschreiberin und lasse mir somit die Geschichte wirklich und ernsthaft einfach diktieren. Schon vor Jahren gab es also kleine Hinweise, wie falsch wir Menschen mit der Annahme liegen, dass wir uns die besonders lebendigen, besonders liebenswerten, quirky, verschrobenen und vor allem weisen Figuren ganz alleine selbst ausdenken.


Jetzt in Corona hat das Ganze für mich noch einen viel größeren Stellenwert bekommen, denn ich habe mit mir selbst eine Challenge ausgemacht. Meine Buchfiguren (oder wer halt kommt und losredet), 30 Tage, jeden Tag 40 Minuten einfach HINSETZEN und ZUHÖREN. Ich beeinflusse weder, wer genau sich zu Wort meldet, noch so wirklich das Thema des Tages.


Im Mai hatte ich mit dieser Challenge angefangen - angestoßen durch das Buch "Herzlicht" von der hervorragenden Anna Katmore. Ihr verdanke ich diese Challenge! Und gleich im Mai meldeten sich die Elfen auch FLEISSIG zu Wort. Und sie sagten über 30 Tage hinweg absolut fantastische Dinge, die unser Verständnis von Kreativität auf den Kopf stellen. Hier nur sehr vereinzelte Beispiele:






Das ist aber noch nicht alles. Als die 30 Tage der Elfen rum waren, meldete sich eine (Legenden-)Figur, die so in meinen Büchern noch gar nicht vorkommt. Ihr kennt sie unter dem Namen "großer Drachengeist", aber sie trägt viele Namen. Und auch diese Figur hatte viel, viel zu sagen, vor allem zum Thema Balance (auf der Welt, in meinem Alltag, unter den Menschen, ...)


Im Juli hatte ich mir dann frei genommen und mittlerweile (August) habe ich eine Dame am Wickel, die mir äußerst viel Freude bereitet: Die Harpyie - der personifizierte (wenn auch körperlose) Zorn. Hier stecke ich nun also mittendrin.


Warum schreibe ich euch das alles?


1) Ich hatte mir vorgenommen, ehrlicher zu sein, was ich alles höre und wo meine Geschichten genau herkommen

2) Die Figuren DRÄNGEN mich dazu, diese Tageslektionen zu veröffentlichen, damit sie nicht bei mir versacken

3) Ich möchte, dass die Menschen einen Bezug zur Kreativität entwickeln, der der Wahrheit wenigstens nahe kommt. Niemand weiß ganz genau, woher unsere Geistesblitze kommen. Und deshalb kann uns auch bisher kaum jemand helfen, die EIGENE Kreativität zu entdecken und zu leben. Ich möchte das künftig ändern und bereite hier im Hintergrund auch schon einiges vor.

4) Ihr dürft selbstredend (mindestens) drei Bücher mit den Nachrichten dieser Figuren von mir erwarten in den nächsten Monaten! :) :)


Wenn ihr mehr von den Sätzen oben lesen wollt, müsst ihr in nächster Zeit übrigens auf meinen Social Media Kanälen am Ball bleiben, ganz besonders bei Instagram und FB! Ihr findet mich auf Insta ab jetzt unter dem Namen @t.v.ahrens!

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