5 Dinge, die Autoren das Leben erleichtern

Es gibt so Dinge auf der Welt, die haben sich durchgesetzt und jeder normale Mensch benutzt sie: Spülbürsten zum Beispiel oder Wagenheber oder Powerbanks. Es fällt niemandem schwer, sich vorzustellen, dass man ziemlich gekniffen ist, ohne diese Tools.


Leider ist allerdings nicht jeder ein (Extrem-)Schreiberling, weshalb es ziemlich mühsam ist, Tipps für mich als Untergattung des gemeinen Nerds zu finden. Aber mittlerweile gibt es tatsächlich einige Teile, Dinge und Gedönse, ohne die ich nicht mehr kann und will. Da dachte ich mir, ich stelle euch die mal vor!


1) X17 - Das Notizbuch für Tüftler ( https://www.x17.de/de/home/ )

Ich gebe zu, der Name ist etwas sperrig, aber das X17 hat es wirklich in sich. Ich kam auf die Firma über zahllose Youtube-Videos, die das sogenannte "Travellers Journal" preisen. Wie der Name schon sagt sind das extrem schlange Büchlein, die gern als Reisetagebücher verwendet werden. Findige Menschen (vor allem Frauen, denn seien wir mal ehrlich, an denen bleibt die Planungsarbeit meistens hängen) haben schnell entdeckt, dass diese Einbände mit Gummibändern weit mehr können, als Reise-Erinnerungen festzuhalten.

Das X17 kommt ins Spiel, weil es


@ x17.de

- extrem langlebig und umweltfreundlich ist (vegane Optionen, Lederreste werden verwendet)

- 17(!) Jahre Garantie gewährt wird

- sehr schlaue Einlagen dafür gibt mit Kalendern kreuz quer lang fett kariert oder von Aliens gestreichelt

- DIN A5 Größe besitzt (ich kann euch gar nicht sagen, wie schwierig das ist!)

-neidische Blicke auf sich zieht

- in drölfzig Farben und Ausführungen daherkommt (1-4 Notizbücher, punktkariertes Papier etc.)


Es macht unterwegs nicht nur "eine gute Figur", es IST mein komplettes Büro unterwegs. Fein säuberlich in den Notizbüchern getrennt nach Privatleben und aktuell zu schreibender Story. Einfach fein! Für mein grünes X17 aus Lederfasermaterial mit Platz für 3 Einlagen habe ich 30 Euro bezahlt.



2) herlitz Mikromäppchen - Was man nicht im Kopf hat, hat man am Gummiband!

Passend zum X17 habe ich mir im Schreibwarengeschäft meines Vertrauens dieses Mäppchen besorgt. Der Clou: Es hält 4-5 Stifte und ein 15cm-Lineal ganz bequem und wird mit dem breiten Gummiband einfach um das Buch gespannt. So ist alles beisammen und das X17 kann auch nicht in der Tasche aufgehen (es hat sonst nämlich tatsächlich keinen Verschluss wie z.B. ein Filofax ihn hat). Für unter 5 Euro war das ein echter No-Brainer!


3) Mein Sitzkeil fürs Bett - weil ich es mir wert bin!

Vielleicht hat es der eine oder andere schon mitbekommen - Autoren schreiben einfach ü-ber-all! Im Café, in der Sauna, im Park und natürlich auch im Bett!



Da ich aber leider kein sündhaft teures Bett mit integriertem, gepolstertem Rückenteil oder so einem Gedöns habe, muss dieses Schnucki hier ran: Ein dreieckiger Keil aus sehr festem Schaumstoff, den man sich da hin stopft, wo die Nachttischlampe nicht scheint. ;) Mein Mann hat unseren für ca. 30 Euro bei Amazon gejagt und ich kann nur sagen: Der Himmel auf Erden. Übrigens auch, wenn man gerne im Bett noch liest oder Youtube guckt. Besonders intelligent: Je nachdem, wie herum man ihn dreht, sitzt man oder liegt eher. Und übrigens: Nein, ich trage keine Jeans und kein Make-Up im Bett und mein Keil ist auch nicht schwuchi-Eierschalenfarben-nichtweiss sondern grau. ;)



4) Der Schoßschreibtisch aka Oberschenkelwärmer (powered by IKEA)

Wir alle wissen, dass IKEA das Leben einfacher macht - "BYLLAN" ist da keine Ausnahme. Für runde 15 Euro läuft auch er in der Kategorie No-Brainer und ermöglicht entspanntes Tippen. Im Bett, auf dem Sofa und im Gras. Nur überkopf zickt er etwas. ;)






5) Der dm oder Rossmann Fotodruckautomat

Ja, ich weiß. Hä? Wie jetzt? Was los? JA! Die Fotodruckautomaten, die man bei Rossmann und dm mittlerweile reihenweise findet und an der normale Menschen ihre Urlaubsfotos ausdrucken sind ein echter Segen für AutorInnen, wenn es mal wieder schnell gehen muss!


@kodak moments blog

Den Trick habe ich demletzt auf dem Storybook Festival in Österreich gelernt, denn dor hatte die unfassbar schlaue Annabelle Benn richtig tolle, glänzende Buchflyer ausliegen und ich kam nicht um hin, mein Schandmaul aufzumachen und zu sagen: "Hm! Fühlt sich an wie ein Foto. Cool!" Worauf sie mich anblinzelte und sagte: "Das IST ein Foto". ;) Es dauerte dann tatsächlich noch, bis bei uns Anwesenden der Groschen fiel aber was soll ich sagen? Genialität ist, wenn Menschen die Dinge, die da sind, für ihre Zwecke erfolgreich und schlau verwenden! :D Kudos, meine Liebe Annabelle! Wenn ihr die erfolgreiche Romance-Autorin mal näher kennenlernen wollt, surft doch zum Beispiel mal hier vorbei!


Und das waren sie auch schon, meine gesammelten Lebensretter! Gibt es etwas, das euren Alltag auf ungeahnte Weise erleichtert hat und für das euch alle schräg angeguckt haben? Dann erzählt es mir auf Facebook!